Mitglieder mundtot machen?

18. April 2019

Ausschlussverfahren im HTV

Die vereinsinterne Willensbildung ist nach dem gesetzlichen Leitbild ein urdemokratischer Prozess. Kritiker können daher nicht einfach durch einen Ausschluss  mundtot gemacht werden. Die vereinsinterne Diskussion muss auch abweichende Meinungen aushalten. Tatsächlich haben Mitglieder mit neuen oder abweichenden Meinungen sogar die Möglichkeit, einen Richtungswechsel selbst in die Hand zu nehmen. So können Sie zum Beispiel die Herausgabe der vollständigen Mitgliederliste an einen Treuhänder verlangen, um so in der Mitgliederschaft neue Mehrheiten zu organisieren.

Einem weiteren HTV-Mitglied aus den Reihen der Opposition wurde heute ein Schreiben zum Ausschlussverfahren zugestellt.

Siehe auch Urteil vom 5.10.2011, Az. 251 C 14702/11, Amtsgericht München.
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Foto: Andrew Martin/Pixabay

6 Comments

  1. Walter Mülller

    Wer an den Hebeln der Macht sitzt, dreht selbige, wie es ihr gefällt. Dem Vorstand sollte allerdings klar sein, dass er mit seinen blauen Briefen erneut negative Berichte über den HTV verursacht, erneut wird den Hamburgern vor Augen geführt, dass der Vorstand nicht willens ist, eine friedliche Lösung zu finden, erneut werden sich Hamburger fragen, ob sie nicht lieber einen anderen Tierschutzverein unterstützen sollten. Und, falls Selbstkritik im HTV Vorstand noch möglich ist, sollte der Vorstand sich fragen, ob er nicht höchst selbst die Voraussetzung nach § 8 ( Ausschluss aus dem HTV ) erfüllt – allein durch sein jetziges Handeln schädigt er das Ansehen des Vereins in der Öffentlichkeit enorm.

  2. Walter Müller

    Weiteres: Zugleich Kläger und Richter, dazu noch höchst selbst ein wesentlicher Teil des Problems und somit persönlich ! befangen und deswegen fern jeglicher Objektivität , die einem Ausschlussverfahren angemessen sein sollte – in den Diktaturen dieser Welt ein dringender Anlass das Land still und leise zu verlassen. Aber, der HTV sollte keine Diktatur sein. Der ersten Vorsitzenden, Verwaltungsjuristin Frau Gulla, der zweiten Vorsitzenden, Personalleiterin Frau Krause, dem Schatzmeister, Rechtsanwalt und Steuerberater Herrn Graff, sollte klar sein, dass sie , mit dem Weg der jetzt beschritten wird, verloren haben. Jeder Rausschmiss hat den Geruch des Vorgeschobenen und wird so der irritierten Öffentlichkeit bestätigen, dass die gegen dem HTV Vorstand erhobenen Vorwürfe berechtigt sind. Ist der Ruf erst mal ruiniert, dann regiert es sich halt weiter ungeniert. Leider, und das zum Schaden des HTV ! , wird der Vorstand keine Neutralität schaffen wollen, für ihn aber die einzige Möglichkeit das eigene Gesicht zu wahren und somit Unheil vom HTV abzuwenden ( was seine vornehmste Pflicht sein sollte und an deren Erfüllung er gemessen wird) . Da der demokratisch gewählte HTV Vorstand des Lesens und Schreibens mächtig ist, darf davon ausgegangen werden, dass ihm die Möglichkeiten des § 8 ( Kläger und Richter zu gleich ) durchaus bewusst ist und er deswegen die Satzung nicht der in Deutschland , übrigens auch in den Berufen des HTV Vorstandes ! , angewandten Rechtsprechung angepasst hat. Wer teilt schon gerne mögliche Macht. Ein Ziel des Neuanfangs nach Herrn P ( u.a. auch von Herrn Graff ) war , die lang anhaltende und tiefe Vertrauenskrise im Bereich der Mitglieder und ehrenamtlich tätigen, des Personals und der Öffentlichkeit zu beenden. Ist zu befürchten, dass der jetzige HTV Vorstand in diesem Punkt als gescheitert in die HTV Geschichte eingehen wird? Das Motto des Neuanfangs “ Die Tiere stehen wieder im Mittelpunkt der Tierschutzarbeit des Hamburger Tierschutzvereins von 1841 e. V. “ würde auch dem jetzigen HTV Vorstand wieder gut zu Gesicht stehen.

  3. Sylvia B.

    Ein skrupelloses Pack ist da am Werk & denen muß doch mal das Handwerk gelegt werden. Das darf sich meiner Meinung auch unter den Umständen Nicht einmal mehr Tierschutzverein nennen !??? sondern lediglich nur noch: Tier“Schmutz“Verein. Was anderes fällt mir beim Namen Gulla & co zumindest nicht mehr ein.
    Ich hoffe auf baldige Neu Besetzung & halte die jetzige(n) für ungeeignet.
    S.B

  4. Alfons Russ

    Liebe S.B. Warum haben Sie an der JHV des HTV keinen Antrag auf Abwahl von Frau Gulla und dem Restvorstand eingereicht ?
    Vorausgesetzt Sie hätten eine Aletrnativvorstand gefunden und hätten die Mehrheit der anwesenden Mitglieder des HTV hinter sich gebrAcht, wäre das der richtige Weg den von Ihnen ungeliebten Vorstand loszuwerden.
    Das ist eigentlich der einzige Weg die aus Ihrer Sicht verfahrene Situation zu lösen.
    Also, suchen Sie auf demokratischem Weg Mehrheiten für Ihr Unterfangen.

    1. HTV Freunde

      Lieber Alfons Russ, Neuwahlen finden im kommenden Jahr statt und bis dahin werden wir auf demokratischem Wege die Mehrheiten für einen neuen Vorstand mobilisieren. Da uns derzeit die Kontaktaufnahme zu den anderen mehr als 5.000 Mitgliedern vom Vorstand verwehrt wird, haben wir uns entschieden, andere Mitglieder über diese Website und Social-Media zu informieren und den Kontakt kontinuierlich aufzubauen.

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