24. August 2019

Patentreffen – nicht alle haben gestrahlt

Patentreffen im HTV

„Geteilte Freude ist doppelte Freude“, schreibt der Hamburger Tierschutzverein auf seiner Website zum Katzenpat*innen-Treffen am letzten Sonnabend. Erstmalig waren auch die Kleintier- und Tierheimpat*innen zum Treffen eingeladen. Da wurde bei strahlendem Sonnenschein unter Gleichgesinnten gefeiert und die symbolischen Patentiere vorgestellt. So konnten Patinnen und Paten ganz konkret erlebten, wie die Sorgenfellchen und der gesamte Tierheimbetrieb durch ihre Zuwendungen aufblühten. Weiter heißt es auf der Website: „Unsere Patenfamilie wächst von Jahr zu Jahr, was uns stolz und glücklich macht“. Durch mehr als 700 übernommene Patenschaften habe der HTV feste Einnahmen von rund 200.000 Euro jährlich. Diese großartige Hilfe mache es möglich, allen akut und chronisch kranken Tieren die Hilfe zukommen zu lassen, die sie auch brauchten.

Unfrieden befürchtet

Mit den einmal im Jahr stattfindenden Katzenpaten- und Hundepatentreffen bedankt sich der HTV-Vorstand also bei den Paten, die den Verein jeweils mit mindestens 120 Euro jährlich unterstützen. Nachdem bereits im vergangenen Jahr – aufgrund einer angeblich technischen Panne – etliche Paten keine Einladung erhalten hatten, wurden auch in diesem Jahr wieder einige Paten nicht eingeladen. Darunter die ehemalige Vorstands-Beisitzerin Dr. Corinna Cornand, die sich auf der diesjährigen Mitgliederversammlung einmal kritisch zu Wort gemeldet hatte. Ausgehend von einer neuerlichen Panne, schrieb die Tierärztin den HTV an: „… zu dem Katzenpatentreffen hat mich erstaunlicherweise bisher keine explizite Einladung erreicht. Ist möglicherweise versehentlich keine an mich geschickt worden? Sofern ich nichts Gegenteiliges von Ihnen höre, gehe ich davon aus, als Katzenpatin bei dem Treffen am 24.August 2019 eingeladen zu sein. Ich freue mich auf ein Wiedersehen!“ Die wenig überraschende Rückmeldung vom HTV: … bei den Patentreffen handele es sich um eine Veranstaltung, die der Vorstand durchführe. Die Einladungen seien daher auch im Namen des Vorstands rausgegangen. Und dieser sei nach dem Auftritt der Katzenpatin auf der Mitgliederversammlung nicht davon ausgegangen, dass sie Interesse an einer Teilnahme habe. Um zu verhindern, dass Unfrieden in diese schöne Veranstaltung getragen werde, solle sie das Katzenhaus gerne zu anderen Zeiten besuchen…

Daher unser Tipp an alle Paten: Macht es wie die drei Affen: nichts hören, nichts sehen, nichts sagen und Ihr seid gern gesehene Gäste bei den Patentreffen! Ansonsten dürft Ihr natürlich weiterzahlen! Was alle uns bekannten nicht eingeladenen Paten (m/w/d) machen werden, da es ihnen – anders als augenscheinlich den Vorsitzenden – wirklich nur um die Tiere geht!

Stimmungsmache beim Patentreffen

Wie die Freunde vom Hamburger Tierschutzverein von Paten und Patinnen, die am Treffen teilgenommen haben, gerade erfahren haben, soll die 2. Vorsitzende während der Veranstaltung von Tisch zu Tisch gegangen sein, um die Gäste darüber zu informieren, dass die Freunde vom Hamburger Tierschutzverein nur Lügen verbreiteten und auch das Abendblatt nur die Unwahrheit geschrieben habe. Damit erklärt sich nun auch, warum gewisse Paten und Patinnen von vornherein von der Veranstaltung ausgeschlossen wurden. Die beim Treffen nicht erwünschten Mitglieder hätten eine solche Stimmungsmache sicherlich nicht unwidersprochen hingenommen!

Dieser Beitrag wurde am 18. August 2019 – nach dem Patentreffen –  und am 31. August 2019 aktualisiert.

Foto: Kari Shea/Pixabay 

One comment

  1. helga milz

    der clou hinter der „Diplomatie“ des vorstands ist,
    dass mit docCC eine erfahrene Tierärztin, eine verdiente, im tierheim und verein geschätzte und beliebte beisitzerin ausgeladen wird, welche 2016 mit der höchsten Stimmenzahl in den vorstand gewählt wurde. das weckte den kindischen neid der 1.vors SG, die fortan alles tat, den aktionsraum der beisitzerin docCC einzugrenzen, weil sie eindeutig qualifizierter und beliebter war+ist als sie.
    2016 verhielt sich docCC dezent, abwartend. sie war zudem 2016 plötzlich privat extrem gefordert.
    2017 konnte sie kaum fassen, was hinter ihrem rücken gespielt wurde: mobbing und „entsorgung“ der ehrenamtlich tätigen RH, die seit jahren im tierheim zuverlässig einsprang, wo es hakte. und dann: die systematische isolierung der leitenden tierärztin KW, die schließlich teuer herausgekauft wurde. das lief alles ohne klare information, geschweige denn beratung und beteiligung der beisitzerinnen an den machenschaften der 1.vors. die berief sich auf ihre Geschäftsordnung, mit der sie sich satzungswidrig selbst ermächtigt, beisitzer nicht zu informieren. sie schüttete sie stattdessen mit wüstem allerlei zu, grinste sich eins, weil sie ihre leute wieder geschickt hinters licht führte und machte so weiter.
    2018 trat docCC unter protest zurück.
    Neuerdings, insbes. nach den MV 2019, bezieht die 1.vors ihre neuen Beisitzerinnen in einige, nicht alle(!) neuen vorgänge ein, insbes in ausschlussverfahren gg kritische mitglieder, ohne die vorgeschichten offen zu legen.

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