26. August 2019

Stalking bei Facebook?

Facebook vergisst nichts. Kein Like, kein gepostetes Foto und keinen noch so kurzen Post oder Kommentar. Wie die Freunde vom Hamburger Tierschutzverein bereits am 3. Juli 2019 berichteten, verschickt der Vorstand bevor er einen neuen Mitgliedsantrag annimmt, einen Fragebogen an die Interessenten, in dem er ein merkwürdiges Interesse an den Facebookprofilen der zukünftigen Mitglieder an den Tag legt.

Über Kritiker wird genau Buch geführt

Dass der Vorstand tatsächlich ganz genau darüber Buch führt, wer seiner vermeintlichen Kritiker was in dem sozialen Netzwerk über den Verein sagt, belegt ein neuerliches Ausschlussverfahren gegen ein Mitglied vom Hamburger Tierschutzverein. Auf immerhin 5 Seiten listen die Unterzeichner alle vermeintlich vereinsschädigenden Kommentare auf, die das langjährig auch ehrenamtlich tätige Mitglied seit dem 29. April 2019 auf der Facebook-Seite der Freunde vom Hamburger Tierschutzverein hinterlassen hat.

Gibt es Helfer?

Wer sind also die geneigten Helfer, die den Vorstand willfährig über die neuesten Aussagen von kritischen Mitgliedern in Kenntnis setzen? Oder ist es gar der Vorstand selbst, der seine knapp bemessene Zeit vor dem Computer verbringt, um Beweise gegen kritische Mitglieder zu sammeln, die dann hoffentlich für ein Ausschlussverfahren taugen. Oder sind die Damen und Herren vom Vorstand tatsächlich auf der Höhe der Zeit und setzen ein kostenlos im Internet erhältliches Tool ein, mit dem man die auffindbaren Inhalte aller Nutzer von Facebook mit wenigen Klicks durchsuchen kann?

Von der Meinungsfreiheit gedeckt

Den Freunden vom Hamburger Tierschutzverein liegt die Liste mit den vermeintlich verwerflichen Posts des Mitglieds vor. Unser Fazit: der Vorstand scheint etwas dünnhäutig geworden zu sein, vereinsschädigendes Verhalten können wir aber nicht erkennen. Schließlich ist hierzulande noch immer die Meinungsfreiheit vom Grundgesetz geschützt. Aber machen Sie sich selbst ein Bild, was den Vorstand augenscheinlich besonders verärgert hat, wurde von den Unterzeichnern gelb markiert:

Foto: Oliver Kepka/Pixabay 

2 Comments

  1. Nicole

    Meine Meinung nach sollte der Vorstand ausgewechselt werden.Man lest ja vieles wie diese Dame drauf ist. Zb ein Hund der vermittelt wurde ohne Grund wieder da raus zu holen und denn hund auch nich so zu reitzen das der Hund an den Garten Zaun anspringt. Frechheit. Sowas gehört nicht in den Tierschutz
    Ich bin selbst im Tierschutz. Und musste oft das Misstrauen der Menschheit fest stellen weil die zb das erlebten was die endstelle zb erlebten musste .wer leidet also darunter ?die Tiere wenn der Vorstand der Meinung ist und irgendwelche .hinterhältigkeiten veranstaltet. Frechheit .raus mit ihr .

  2. S.B

    @Nicole ich bin vollkommen deiner Meinung ! Und dazu noch die Vorbesitzerin des Hundes von dem Du schreibst, welcher auch mir vermutlich/hauptsächlich wegen der Staatskosten in meinem fall (Bezirksamt Harburg abzocke)
    +
    Unterbringungskosten im TH-Süderstraße (ebenso Abzocke am Vorbesitzer) der
    sichergestellten Tiere. Bringt ja ordentlich Geld in die Kasse(n)
    & zerstört sowohl Besitzerleben als auch das des/der Tiere ! „unerträglich & nie vergessen“ Ich hatte auch das Vergnügen TH: Vorstand + Leiterin + deren Mitläufer im Gericht anzuhören OMG sag ich nur ! Was ein Schwachsinn dabei raus kam war ja erstaunlich und zu teil vollkommen aus der Luft gegriffen. Namen wollten Sie nicht bekannt geben, angeblich aus Angst vor ubergriffen (wie lächerlich und unglaubwürdig (Person wurde ja erkannt) wird aber als Frau Ungethüm bezeichnet Tzz.
    Ich habe es mir zur Sicherheit aus 2. Verfahren aufgeschrieben was die Damen von sich gegeben haben, da es so unglaublich war.

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