31. Oktober 2019

Die Reihen lichten sich

Der Oktober neigt sich dem Ende zu und am 1. November ist das Tierheim schon wieder um drei Mitarbeiter*innen ärmer. Neben einer langjährigen Tierpflegerin, verlässt eine Mitarbeiterin, die am Empfang saß und noch gar nicht so lange zum Team gehörte, den HTV. Sie hatte im Tierheim ihren Traumjob und nette Kollegen gefunden. Sie merkte jedoch sehr rasch, welches Klima herrscht und musste selbst am eigenen Leib erfahren, dass man hier keine Anerkennung für die Arbeit, die man leistet, bekommt, kein Dankeschön und kein freundliches Wort von der Leitung. Stattdessen bekam sie von dort zu hören, „…Reisende soll man nicht aufhalten…“. Kein Bedauern und kein Versuch, sie doch noch von einer Kündigung abzuhalten, wo doch am Empfang unlängst schon eine Kollegin gegangen war.

Auch für die Hunde wird leider erneut eine Pflegerin weniger da sein. Wir berichteten bereits. Dem Vorstand war sie angeblich zu langsam und zu ruhig. Vielleicht kam sie aber gerade deswegen selbst mit den schwierigsten Hunden so gut zurecht! Auch sie wird dort fehlen.

Zum Glück ziehen es zumindest einige ehemalige Mitarbeiter*innen in Erwägung, bei einem kompletten Leitungswechsel wieder zu ihren Tieren und ihren Kollegen zurückzukehren, um tatkräftig und mit neuem Elan beim Neuaufbau zu helfen. Umso mehr hoffen die Freunde vom Hamburger Tierschutzverein, dass das Tierheim in diesem Jahr keine weiteren Mitarbeiter*innen verlieren wird.

Foto: StockSnap/Pixabay 

5 Comments

  1. Marcus

    Schade, erneut berichten die selbsternannten Freunde über Mitarbeiter und deren Schicksal. Wie bereits in der Vergangenheit wurde auch hier nicht richtig und vollständig recherchiert. Zusätzlich wurde der Beitrag den Betroffenen zwar vorab zur Verfügung gestellt, es wurde aber nicht auf deren Widerspruch reagiert. Da kann man leider wieder feststellen, dass die „Freunde“ auch nur mit unredlichen Propagandamaschen versuchen die Wahrheit zu ihren Gunsten zu verdrehen. Tut mir leid, aber die „Freunde“ sind kein Stück professioneller als der amtierende Vorstand des HTV. – Ich gehe davon aus, dass dieser Kommentar der Zensur der „Freunde“ zum Opfer fallen wird. Dann habt Ihr aber wenigstens etwas zum nachdenken.

    1. HTV Freunde

      Lieber Marcus, warum sollte dieser Kommentar der Zensur zum Opfer fallen? Wie Sie uns persönlich mitgeteilt haben, machen auch Sie sich schon seit längerem Gedanken um die Personalnot im Tierheim. Jetzt ist eine Tierpflegerin nach vielen Jahren gegangen, hinterlässt eine große Lücke und wir sollen nicht darüber berichten? Fakt ist, dass drei Mitarbeiterinnen zum 30.10.19 den HTV verlassen haben. Wo sie da „unredliche Propagandamaschen“ ausmachen, können wir nicht erkennen.

    2. Thorsten Jugert

      Welch unverschämter Kommentar… es geht um den Weggang von 3 Personen der Tierheimbelegschaft und mehr wird auch nicht berichtet.
      Was bitte soll hier noch groß recherchiert werden?

      Und dass eine solche Meldung überhaupt den Betroffenen vorgelegt wurde, zeugt von Transparenz und Nettigkeit. Es wurden keine Namen genannt und eigentlich müssen die HTVFreunde hier gar nichts vorlegen.
      Wäre ich hier verantwortlich, würde ich diese Fakten bringen und nicht noch erst irgendjemanden vorlegen.

      Auch von „Propagandamaschen“ zu schreiben, zeugt von einer aus meiner Sicht fundamentaler Realitätsverschiebung.

      Ein solcher Beitrag regt mich wirklich auf… Sehr arm!!!!

  2. Nathalie Teg

    In einer auslaendischen Quelle habe ich ueber den traurigen Fall der 80jaehrigen Dame gelesen. Konnte es kaum glauben, so dass ich im deutschen Netz Bestaetigung ueber den verrueckten Vorfall im Tierheim gesucht habe.Das ist doch unglaublich, dass so eine Person im Vorstand ihre persoenlichen Marotten ausleben kann sowie anderen Menschen zu diktieren sich wagt.
    Vermittelt diese Dame eigentlich auch nur vegane Hunde ? Oder duerfen die Tiere sich (bis jetzt) noch herkoemmlich ernaehren, vielleicht dank der Wachsamkeit in deren Umfeld ?

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