12. März 2020

Fred ist gerettet!

Nach zähem Kampf ist es dem Hamburger Tierschutzverein gelungen, die drohende Auslieferung des Am-Staff-Mischlings Fred nach Dänemark zu verhindern! Der Hund wurde im Dezember wegen fehlender Tollwut-Titerbestimmung am Flughafen Hamburg beschlagnahmt. Aus der Türkei kommend wurde so die geplante Weiterreise nach Dänemark verhindert. Das dänische Hundegesetz verbietet die Haltung diverser Rassen und deren Mischlinge, zu denen auch Fred gehört. Diese Hunde werden dort konsequent eingezogen und getötet. Die zuständige Behörde sah anscheinend trotz der als sicher geltenden Euthanisierung keinen Weg, die Herausgabe an den in Dänemark lebenden Besitzer zu verhindern. In letzter Minute ist es dem HTV gelungen, Freds Leben zu retten. Sicher nicht zuletzt durch die Mobilisierung der Öffentlichkeit fand sich ein großzügiger Spender, der den Hund nach schwierigen Verhandlungen schlussendlich freikaufen konnte.

Manchmal muss man auch den Hut vor seinen Gegenspielern ziehen. Der Einsatz des amtierenden Vorstands für den Listi Fred war vorbildlich.

Vielen Dank auch an den anonymen Spender. Wir wünschen Fred ein langes, glückliches Leben in Sicherheit!

Foto: Gerd Altmann/Pixabay 

2 Comments

  1. Emma Barner

    Liebe Freunde,

    könntet Ihr bitte noch einmal zu den Videos mit dem Titel „Fakten statt Gerüchte“ (auf der HTV-Website) Stellung nehmen. Auch wenn das Thema „Personal“ hier schon einige Male thematisiert wurde. Die Aussagen in diesen Videos stimmen doch vorne und hinten nicht.
    Ich möchte hier nur anmerken, dass Auszubildende teilweise nicht übernommen wurden und auch befristeten Angestellten kein Festvertrag angeboten wurde. Wenn es wirklich einen Fachkräftemangel auf dem Arbeitsmarkt gäbe, dann sollte man den amtierenden Vorstand nicht wiederwählen, weil er diese Entwicklung ganz und gar verschlafen hat.
    Auf einmal freut sich der Vorstand darauf, 2 Auszubildende im Sommer zu übernehmen. Was soll man dazu noch sagen…..
    Viele Grüße

    1. HTV Freunde

      Wie auch Sie, denken wir , dass die Aussagen in dem Video hinten und vorne nicht stimmen können. Eine Handvoll Ruheständler*innen können das Tierheim nicht in diese eklatante Personalsituation gebracht haben. Auch lassen sich die aktuellen Zahlen des Arbeitsmarktes nicht 1:1 auf Tierpfleger*innen übertragen, da es für diese Berufsgruppe nur wenige Arbeitgeber in Hamburg gibt. Da kündigt keiner, wenn er keine handfesten Gründe dafür hat. Über die weitere Entwicklung halten wir unsere Leser auf dem Laufenden.

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