18. März 2020

Von jeher ein sicherer Hafen für alle Tiere

ein sicherer Hafen für alle Tiere
ein sicherer Hafen für alle Tiere

Blickt man zurück auf die fast 180-jährige Geschichte des Hamburger Tierschutzvereins, wird deutlich, dass das Tierheim in der Süderstraße nicht erst seit heute ein sicherer Hafen für alle Tiere ist.

Schon zu Amanda Odemann‘s Zeiten lag den Tierschützer*innen im HTV die „unbarmherzige Misshandlung der Pferde und des Schlachtviehs“ und nicht nur die „rohe Grausamkeit gegen Haustiere“ am Herzen. Vorstand und Mitgliedern waren auch die „wahrhaft unmenschlichen Experimente an sich unbedeutender wissenschaftlicher Untersuchung am lebenden Tier“ ein Gräuel. Es hat also eine lange Tradition im Hamburger Tierschutzverein, sich nicht nur der „Kuscheltiere“ anzunehmen. Sogenannte Nutztiere und Tierversuche waren von Anbeginn an ein Thema und stehen nicht erst seit dem amtierenden Vorstand auf der Agenda des Hamburger Tierschutzvereins.

Auch nicht erst seit heute gehören die Kindersonntage zum regelmäßigen Angebot des Hamburger Tierschutzvereins. Schon unter Leitung von Sybille Kähler stand die Aufklärung und Sensibilisierung junger Tierschützer*innen im Mittelpunkt der Jugendarbeit.

Die Tierschutzberatung ist ebenfalls keine Erfindung des amtierenden Vorstands. Sie hieß nur anders und deren Verantwortliche waren als Tierschutzinspektoren unterwegs. Genauso wenig wie die Gruppenhaltung, die bereits unter dem Vorsitz von Dr. Gabriele Waniorek-Görke gemeinsam mit der vom amtierenden Vorstand vorzeitig in den Ruhestand geschickten Tierheimleiterin Katharina Woytalewicz ausgebaut wurde.

Übrigens: Um die Kastration von Streunerkatzen und die Aufzucht elternloser Kitten kümmert sich der HTV bereits seit Jahrzehnten. Genau genommen war Gudrun Mai, die noch bis vor einigen Jahren für die Streuner zuständig war, in Sachen Katzen-Kastration wesentlich erfolgreicher als es die vier 450-Euro-Kräfte je sein können.

Die Satzung bestimmt das Wahlprogramm

Die Leitschnur eines jeden amtierenden Vorstands sollte die Satzung sein, in der unter § 2 der Zweck des Vereins definiert wird:

Zweck des Vereins ist die Förderung und Pflege des Tierschutzes, die Bekämpfung des Missbrauchs der Tiere sowie die Erhaltung und Pflege der für den heimischen Tierbestand lebensnotwendigen Umweltbedingungen.

Hierzu gehören insbesondere:

  1. Aufklärung der Öffentlichkeit über den Tierschutzgedanken;
  2. Unterhaltung einer Tierschutzinspektion zur Feststellung von Verstößen gegen das Tierschutzgesetz und Einleitung der erforderlichen Maßnahmen;
  3. Aufklärung der Öffentlichkeit über die Notwendigkeit des Umweltschutzes zur Erhaltung des heimischen Tierbestandes;
  4. Beratung der Mitglieder in Tierschutz- und Umweltschutzfragen;
  5. Zusammenarbeit mit Behörden und Gerichten auf dem Gebiet des Tier- und Umweltschutzes, insbesondere des Tierschutz- und Umweltschutzrechtes;
  6. Unterhaltung von Tierheimen, in Ausnahmefällen auch mit Tierpensionscharakter.

Genau diesen Leitlinien fühlen sich die von den Freunden vom Hamburger Tierschutzverein unterstützten Kandidat*innen verpflichtet. Darüber hinaus werden Sie den Hamburger Tierschutzverein wieder zu einem Ort machen, wo mit Mitgliedern und Ehrenamtlichen auf Augenhöhe kommuniziert wird und Beschäftigte wieder unbelastet und mit Freude ihrer Arbeit nachgehen können.

 

Foto: Photomat/Pixabay 

 

 

 

 

 

One comment

  1. S.B

    Alles GUT und WICHTIG zu wissen ! Da einige doch tatsächlich denken/dachten das all das aufgeführte dem Noch aktuellen Vorstand zu verdanken sei. Dem wird hier ja gott sei Dank widersprochen. Ich habe allerdings auch nichts anderes erwartet, als das sich größtenteils mit fremden Federn geschmückt wird/wurde. Viel Erfolg wünsche ich nun den neuen Kandidaten für die bevorstehenden Neuwahlen 2020 auf eine gute neue Besetzung und Zusammenarbeit
    in der Süderstraße
    Viel Glück

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