12. Mai 2020

Schlechte Verlierer

„Das 1. Statement des neuen Vorstandes des HTV hat auf sich warten lassen. Wir haben überlegt, ob wir uns dazu äußern und uns entschieden es zu tun“, schreiben die abgewählten Vorsitzenden des Hamburger Tierschutzvereins auf ihrer Facebookseite, die bis zur Veröffentlichung des Wahlergebnisses noch unter dem Titel „Unterstützer*innen des Hamburger Tierschutzvereins“ lief.  Wie diese Seite jetzt offenbart, haben sich die beiden selbsternannten „Alle-Tiere-Schützerinnen“ auf dieser Seite nicht nur satzungswidrig als Vorstandsvorsitzende in die Wahl eingemischt, sie trugen augenscheinlich von Anfang an die Verantwortung für diese Seite, die nur den einen Zweck verfolgte, ihre Gegenkandidat*innen in Misskredit zu bringen.

Nach ihrer erdrutschartigen Abwahl melden sich die Damen nun erneut zu Wort und beanstanden, dass sich der neue Vorstand so viel Zeit für sein erstes Statement gelassen hat. Die Steine für eine reibungslose Amtsübergabe haben die Damen aber höchstselbst ihren Nachfolger*innen in den Weg gelegt: Nach der Corona-bedingten Verschiebung der Mitgliederversammlung wurden die Kandidat*innen schriftlich über den Wahlausgang informiert und aufgefordert, die Annahme der Wahl schriftlich zu erklären. Dazu wurde Ihnen der 27. April als Termin gesetzt. Während die neuen Vorsitzenden und vier Beisitzer*innen umgehend ihre Annahme erklärten, folgte die Annahmeerklärung des wiedergewählten Schatzmeisters erst am letzten Tag dieser Frist, so dass der neue Vorstand seine Amtsgeschäfte erst dann aufnehmen konnte.

Übrigens, die Damen wurden seit dem 17. April nicht mehr in der Süderstraße gesehen und haben die Amtsübergabe vertrauensvoll in die Hände des alten und neuen Schatzmeisters gelegt.

Krude Verschwörungstheorien

Am Ende ihrer kruden Verschwörungstheorien über Versuche die fortschrittliche Arbeit ihrer letzten zwei Amtsperioden abzuwerten, teilen die Damen mit, dass sie nicht die Hoffnung hätten, „dass unter diesem Vorstand gute Tierschutzprojekte vorangebracht werden“. Für den Wahlsieg des neuen Vorstands machen die Damen, die sich in den letzten Jahren nicht zu schade waren, anders denkende Mitglieder aus dem Verein zu werfen, Beschäftigte zu mobben und Vereinsgelder für Prozesse gegen das Veterinäramt und die Gesundheitsbehörde zu verschwenden, doch tatsächlich „dumpfen Populismus, der mit Lüge und Hetze zur Macht drängt“ verantwortlich – aber damit kennen sich die „Alle-Tiere-Schützerinnen“ ja aus. Sie sollten endlich zur Kenntnis nehmen, dass sie trotz guter Tierschutzarbeit abgewählt wurden und sich endlich eingestehen, dass sie ihre Wiederwahl selbst mit ihren Lügen, ihrer Hetze, ihren Fake-Profilen und ihrem unstillbaren Machthunger vergeigt haben!

Mitglieder müssen wachsam bleiben

Wie alle Verschwörungstheoretiker*innen bedienen sich die Damen unbewiesener Tatsachen, indem sie dem neuen Vorstand vorwerfen, eine Austrittswelle verursacht zu haben. Wenn es sich bei den austrittswilligen Mitgliedern um all jene handelt, die zuvor von den abgewählten Vorsitzenden in ganz Deutschland rekrutiert wurden, kann der HTV nur von Glück reden und wird es verschmerzen, denn in der Verwaltung liegen noch Stapel von Neuanträgen, die der abgewählte Vorstand aus Gründen der Auslese bislang ignoriert hat. Wachsam sollten die Mitglieder dennoch bleiben, denn die beiden selbst ernannten „Alle-Tiere-Schützerinnen“ träumen schon davon, dass der HTV in nicht all zu weiter Zukunft wieder von vermeintlich geistreichen und fortschrittlichen Kräften gelenkt werden wird. Wenn sie sich da mal nicht täuschen, die HTV-Mitglieder haben mit dieser Wahl bewiesen, dass sie sich nicht für dumm verkaufen lassen.

Foto: Steve Buissinne/Pixabay 

One Comment

  1. S.B

    Unmöglich was die Damen sich da mal wieder erlauben ! Von: „Alle Tiere Tierschutz“ wohlbemerkt die 1. & 2. EX- Vorsitzende vom HTV Süderstraße. Schade nur das es immer noch nicht alle begriffen haben, was für ein mieses verlogenes & hinterhältiges Verhalten die beiden Damen haben & treiben. Zurecht abgewählt !!!

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