7. September 2020

Dr. Urte Inkmann zurück im HTV

Neue tierärztliche Leitung im HTVNoch im Dezember 2017 verabschiedete der inzwischen abgewählte HTV-Vorstand Dr. Urte Inkmann nach über 13-jähriger Tätigkeit für den Verein. Über das bei diesem Anlass überreichte Geschenk in Form eines veganen Kochbuchs und einer Amaryllis möge sich jeder seine eigenen Gedanken machen. Nun ist sie zurück und wird mit neuen Aufgaben betraut.

Der erfahrenen Veterinärin obliegt seit dem 7. September die tierärztliche Leitung des Tierheims, in dem aktuell 1.024 Hunde, Katzen, Kleintiere, Vögel und Reptilien untergebracht sind. In dieser Position sollen ihr neben den Tierärzt*innen auch die Tierheimleitung des HTV unterstellt werden. Wie aus gut unterrichteten Tierheimkreisen zu erfahren ist, hat sich Tierheimleiterin Susanne D. krankgemeldet, nachdem sie von der Einstellung erfahren hatte. Es darf darüber spekuliert werden, ob es sich hierbei um ein zufälliges Überschneiden der Ereignisse handelt. Auf Seiten der Tierpfleger*innen gab es hingegen Tränen der Erleichterung über die neue Tierheimhierarchie.

Die Freunde vom Hamburger Tierschutzverein begrüßen diese Entscheidung des amtierenden Vorstands und wünschen Frau Dr. Inkmann in der neuen Position alles Gute.

Update vom 22.9.2020:

Wie der HTV auf seiner Website mitteilt, wird sich Dr. Urte Inkmann fortan um alle Belange der tierärztlichen Versorgung der HTV-Schützlinge kümmern. Dazu gehört es, die hygienischen Standards im Tierheim weiter anzuheben – langfristig auch in Form eines eigenen Qualitätsmanagements und von baulichen Änderungen, wie die dringend notwendigen Quarantänestationen. Außerdem obliegt es ihr, neue Technik zu etablieren, Fortbildungsbedarfe des Praxisteams zu decken und eine schnellere Kommunikation mit externen Fachkliniken für Notfallbehandlungen zu schaffen.

Foto: Arvydas Lakacauskas auf Pixabay 

One Comment

  1. Manfred Suhk

    Ich bin erstaunt und zugleich verärgert, enttäuscht über diese Entwiicklung in unserem Tierschutzverein. Was hat unseren neuen Vorstand dazu getrieben, diese von mir nicht akzeptabele Person durch die Hintertür wider einzustellen. Mir tun unsere Mitglieder in meinem Alter sehr leid, die diese Schande 2007/2008 mit erleben mussten. Ich selbst bin 73 Jahre alt und habe in fast 30 Jahren Mitgliedschaft, drei nicht unhebliche Skandale hinnehmen müssen. In diesen traurigen Zeiten, habe ich nicht ein einziges mal an einen Austritt gedacht. Ich habe mir immer gesagt, Manfred die uns anvertrauten Tiere können nichts dafür, unsere Tiere brauchen solche Menschen wie ich es bin. Die Menschen sind eben so.

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