Fakten statt Gerüchte II

Fakten statt Gerüchte II

In einem Video vom 13. März stellt die derzeitige 2. Vorsitzende des Hamburger Tierschutzvereins klar, dass der Verein dank des amtierenden Vorstands vor einiger Zeit die „große Reise hin zum Alle-Tiere-Tierschutz“ angetreten habe. Dafür brauche man „flexible“ Mitarbeiter*innen im Tierheim Süderstraße. „Auf so einer Reise kann man natürlich nicht jeden mitnehmen“, erklärt sie achselzuckend und meint damit augenscheinlich unflexible Mitarbeiter*innen, die mit immer wieder „unterschiedlichen Aufgabenbereichen“ nicht zurechtkämen.

Ich habe mir daraufhin noch einmal die sehr aussagekräftigen Bewerbungs-Inhalte der Gegenkandidat*Innen durchgelesen, die ja alle sieben hier auf dieser Website jederzeit ohne viel Sucherei auf den 1. Click zu finden sind. So auch die Informationen über Janet Bernhardt, Ruth Hartwich, Stefanie Bauche und Nick Martens: alle vier waren langjährig im HTV beschäftigt – als Angestellte oder als Ehrenamtliche. Sie zählen zu denen, die der aktuelle Vorstand auf seine große Reise „nicht mitnehmen“ konnte bzw. wollte…

Die Facebook-Seite der Freunde vom Hamburger Tierschutzverein bietet zusätzlich die Möglichkeit, innerhalb der Kommentare unter den jeweiligen Beiträgen, diesen „unflexiblen“ Ex- MitarbeiterInnen und ihren Gedanken zu folgen. Über jede*n von ihnen lässt sich hier immer mal etwas lesen – ganz offen! Apropos „offen“: in der Rubrik „Tierheim-Tagebuch“ findet sich unter dem Datum 28. Mai 2019 und der Überschrift „TIME TO SAY GOODBYE“ ein offener Brief vom 28. Februar 2019, den Janet Bernhardt an die Beschäftigten des Hamburger Tierschutzvereins geschrieben hat.

Diesen Brief sollte jede*r gelesen haben!

Aber zurück zum Thema „flexible“ Mitarbeiter*innen: Mein Eindruck ist, dass sich diese Gegenkandidat*innen schon aufgrund ihrer inneren Struktur nicht irgendwelche Meinungen oder Verhaltensweisen aufzwingen lassen, die sie weder mit ihrem gesunden Menschenverstand noch mit ihrer Empathie oder mit ihrem Gewissen in Einklang bringen können. Wer so etwas bei ihnen versucht, wird erleben, dass sie darauf recht „unflexibel“ reagieren. Es hat eben seinen Grund, dass man es seitens der Freunde vom Hamburger Tierschutzverein in Sachen konsequenter Aufklärung auch bis hin zu Presse, Funk und Fernsehen geschafft hat. Sowas geht, wenn man ein starkes Rückgrat besitzt und obendrein noch die Wahrheit an seiner Seite weiß. Die für die ganze HTV-Misere verantwortliche noch amtierende 1. Vorsitzende erwartet, dass ihre Unterstützer*innen die Probleme für sie lösen. Und die drehen sich ja auch wie verrückt, jedoch immer nur im Kreis. Ich fürchte, diese Auserwählten sind allesamt einfach zu „flexibel“….

Gertrud Kille