Offener Brief an die Mitglieder des HTV

Wie willkürliche Entscheidungen Tierleid verursachen…

HTV-Vorstand malträtiert MitgliederLiebe malträtierte HTV-Mitglieder,

ja, ich schreibe „malträtiert“, weil sich diese Zeilen primär an diejenigen Mitglieder richten, die derzeit willkürlich ausgeschlossen werden.

Der HTV-Vorstand ist jetzt offensichtlich dazu übergegangen, Freunde vom Hamburger Tierschutzverein, die sie meinen identifiziert zu haben, einfach auszuschließen. Ich halte alle diese Ausschlüsse für willkürlich und unbillig, d.h. sie können vor Gericht erfolgreich angefochten werden.

Da ich ja mit diesem Vorstand hinsichtlich Ausschlussverfahren eine Menge Erfahrung gesammelt habe (ich erinnere daran, dass das Gericht dem Vorstand bereits die Verletzung der Menschenwürde vorgeworfen hat !!!) und vielleicht ein wenig Ahnung vom deutschen Recht habe, biete ich jedem meine Unterstützung an, der unter diesem Vorstand leidet. Vor den Amtsgerichten benötigt man keinen Anwalt; nur ggf. Unterstützung.

Ziel ist weiterhin die Ablösung dieses amtierenden Vorstandes und u.a. das Transparentmachen von evtl. Verfehlungen zulasten des HTV.

Und, liebe Mitglieder,… ich publiziere nun auch eins meiner Ziele, welches ich verfolgen werde, wenn ich nächstes Jahr in den Vorstand gewählt werden sollte… Ich werde bemüht sein, all das bisher verschwendete Geld dem Verein aus den Privatschatullen der jetzigen Vorstandsmitglieder zurückzuholen.

Sie werden sich jetzt vermutlich an der Formulierung „bemüht sein“ stören. Dies liegt daran, dass jedes Vorstandsmitglied 1/7-Anteil an Vorstandsentscheidungen hat. Und da ich mich der Demokratie verpflichtet fühle, werde ich jetzt schon Widerstand ankündigen, wenn die Stimmgewichte wie folgt aufgeteilt sein würden: 5 – 2 – 0 – 0 – 0 – 0 – 0

Dem können Sie jedoch Abhilfe verschaffen… wählen Sie im nächsten Jahr nur von den Freunden vom Hamburger Tierschutzverein verifizierte Personen in den Vorstand. Diese werden rechtzeitig publik gemacht werden. Offensichtlich kann nur so Willkür, Mitarbeiter-Bashing, der Rauswurf von Ehrenamtlichen, Geldverschwendung und das damit verbundene Tierleid beendet werden, welches durch die Entscheidungen und Handlungen des jetzigen Vorstandes verursacht werden. Sprüche wie „Ich bin ein Alle-Tiereschützer“ empfinde ich vor diesem Hintergrund als schäbig und verlogen.

Thorsten Jugert

 

Foto: Martin Redlin/Pixabay