Warum der HTV-Vorstand nur in seinem Sinne handelt

Warum der HTV-Vorstand nur in seinem Sinne handelt

oder wie man mit dem Kopf durch die Wand will und weiter Vereinsvermögen verbrennt

Das interessierte HTV-Mitglied hat mitverfolgen können, wie der HTV-Vorstand vor dem Amtsgericht Hamburg-St. Georg bereits eine Niederlage zu meinem Ausschluss aus dem Verein einstecken musste, weil das Gericht zu meinen Gunsten eine Einstweilige Verfügung erlassen hat.

Geht man davon aus, dass ein Vorstand immer für den Verein handelt, dann wird er das Votum des Gerichtes achten, denn er kann den Mitgliedern immer sagen, dass der Verein ja verklagt wurde.

Nun aber ist der HTV-Vorstand selbst tätig geworden, denn wie in allen anderen mir bekannten Gerichtsangelegenheiten, in die der HTV involviert war, (z.B. Arbeitsgericht oder Verwaltungsgericht) auch, soll diese Sache wohl auch wieder bis zuletzt ausgeklagt werden. Vermutlich benötigt man von allen juristischen Ebenen – wie bereits bei allen anderen mir bekannten Gerichtssachen – eine Lehrstunde in Jura. Die Kassen des HTVs scheinen prall gefüllt zu sein, um unendlich Spendengelder – eigentlich für die Tiere gedacht – wiederholt im Justizapparat zu versenken. Manchmal stelle ich mir wirklich die Frage, wo genau die beiden Volljuristen im Vorstand denn überhaupt Jura studiert haben.

Berufung gegen die Einstweilige Verfügung

Heute habe ich vom Landgericht Hamburg die Nachricht erhalten, dass der Vorstand Berufung gegen meine Einstweilige Verfügung eingelegt hat. Nebenbei … in 2015 lagen laut Statistischem Bundesamt die Aussichten, dass eine Berufung Erfolg hat, bei nur 28 Prozent; also mit einer 72-prozentigen Wahrscheinlichkeit vernichtet der Vorstand hier wieder Vereinsvermögen.

Trotzdem kann ich dieses Verhalten verstehen, denn der Vorstand kann sich nicht der Gefahr aussetzen, dass ich im nächsten Jahr in den Vorstand gewählt werde. Ich habe bereits gezeigt, dass ich meine Mitgliedsrechte gegen alle Widerstände durchsetze, um auch für die anderen Mitglieder etwas zu bewirken, die sich das vielleicht nicht zutrauen oder nicht die Möglichkeiten hierzu haben. So sollen u.a.

  • die Beschäftigten des Tierheims menschenwürdig geführt werden,
  • das Tierheim nicht bis zur Decke mit Tieren gefüllt werden, so dass es aufgrund der Personalnot sogar zu Todesfällen bei den Tieren kommt,
  • Mitgliederversammlungen nicht mehr zu einem Kasperletheater verkommen
  • alle Ehrenamtlichen wieder willkommen sein und die Willkür gegen sie enden
  • und Menschen wieder HTV-Mitglied werden können, egal wie sie heißen und welche Facebookfreunde sie haben.

Und weil dieser Vorstand Widerstand nicht gewohnt ist – denn vorher haben die Mitglieder die zahlreichen Verfehlungen des Vorstandes mit Murren einfach hingenommen, – wird versucht, mich mit teilweise sogar unlauteren Mitteln aus dem Verein herauszubekommen.

Sollte ich also tatsächlich im nächsten Jahr in den Vorstand gewählt werden, dann wäre dort eine Person, die sich weder manipulieren noch rausmobben lässt, sondern vielmehr alle Missstände den Mitgliedern transparent offenlegen wird. Außerdem werde ich insbesondere dafür sorgen, dass das Bezirksamt Hamburg-Mitte in der Durchführung seiner Aufsichtspflicht nicht mehr behindert wird, alle Missstände im Tierheim lückenlos aufgeklärt und dann die notwendigen Konsequenzen gezogen werden. Und nach meinen Informationen gibt es für jeden Vorstandsposten im nächsten Jahr im Gegensatz zu 2016 mindestens einen Gegenkandidaten.

Tja… und genau diese Befürchtungen, womöglich aufzufliegen, führen dazu, dass der Vorstand Gelder für die uns anvertrauten Tiere wieder mal mit vollen Händen an Justitia verteilt; auch um sich so über die Zeit bis zu den Vorstandswahlen in 2020 zu retten.

Thorsten Jugert

 

Foto: Wolfgang Eckert/Pixabay