Wer wir sind

Freunde vom Hamburger Tierschutzverein

Die Freunde vom Hamburger Tierschutzverein halten die Arbeit des Hamburger Tierschutzvereins und die der Mitarbeiter*innen und Ehrenamtlichen für immens wichtig. Eine Stadt wie Hamburg braucht einen Verein wie den HTV, der sich um alle Belange des Tierschutzes in der Hansestadt und auch über die Stadtgrenzen hinaus kümmert. Damit das auch wieder im Sinn aller Tiere funktionieren kann, braucht der HTV einen führungserfahrenen Vorstand.

Leider erreichen uns in letzter Zeit immer mehr besorgniserregende Mitteilungen von Ehrenamtlichen, Mitgliedern und Mitarbeiter*innen, die glaubhaft über unhaltbare Zustände wie Mobbing, Denunziantentum, Strafversetzungen und daraus resultierend ein Klima der Angst im Tierheim an der Süderstraße berichten. Zustände, die einer guten Tierschutzarbeit nur im Wege stehen können. Als Folge dieser desaströsen Personalpolitik ist der Personalbestand bereits dramatisch eingebrochen, so dass eine artgerechte Versorgung der Tiere nicht mehr möglich ist.

Wer in den letzten Monaten die Statements des Vorstandes auf der HTV-Webseite verfolgt hat, muss den Eindruck gewinnen, dass Medien, Senat, Behörden , ehemalige Mitarbeiter und Ehrenamtliche gegen den Verein agieren: Und dass es keinen anderen Weg gibt, als mit gleicher Münze zurückzuzahlen. Dabei wird der Eindruck vermittelt, dass diese Stellungnahmen im Namen aller guten und loyalen Mitglieder, Ehrenamtlichen und Mitarbeiter erfolgen!

Dass dies nicht zutrifft, belegen zahllose Aussagen von ehemaligen sowie noch aktiven Mitarbeiter*innen und Ehrenamtlichen, die sich nicht öffentlich äußern wollen aus Angst vor Repressalien bis hin zum Verlust ihres Arbeitsplatzes oder ihres Ehrenamtes.

Was wir wollen

Zusammen mit einem neuen Vorstand ist dringend eine Kursänderung im Dialog mit Behörden, Medien, Mitarbeiter*innen, Ehrenamtlichen und Mitgliedern erforderlich:

  1. Der Verein muss den Dialog mit den zuständigen Behörden suchen und vergangene Streitigkeiten und persönliche Animositäten hinter sich lassen. Wenn Fehler gemacht wurden, müssen diese eingeräumt und abgestellt werden!
  2. Eine gute mediale Präsenz des Vereins und seiner Tiere ist ein unbezahlbares Gut. Die Vorstellung einzelner Tiere, tierärztliche Kolumnen und vieles mehr sind nicht nur gut für das Image, sondern bringen Menschen in das Tierheim und Spender zum Verein.
  3. Internetseite, Ich&Du und Newsletter dürfen nicht nur die Stimme des Vorstands widerspiegeln, sondern müssen auch ein Forum für engagierte Mitglieder und Mitarbeiter sein.
  4. Die Satzung und die Zusammensetzung des Vorstands sollten die Vielfalt der Meinungen und Wünsche der Mitglieder und Mitarbeiter repräsentieren und entsprechend geändert werden.

Der HTV kann es sich nicht leisten, in dem aktuellen Stil mit Amtspersonen, Journalisten und anderen Einzelpersonen zu kommunizieren. Das kostet öffentliches Ansehen, finanzielle Zuwendungen und Wohlwollen von allen relevanten Seiten!

Worum wir Sie bitten

Die Freunde vom Hamburger Tierschutzverein sind Tierschützer und keine Querulanten, aber entschiedene Gegner einer derart konfrontativen Innen- und Außenpolitik des HTV-Vorstands. Deshalb appellieren die Freunde vom Hamburger Tierschutzverein an alle Mitglieder, dem HTV in dieser schweren Zeit weiterhin die Treue zu halten und keinesfalls aus dem Verein auszutreten. Die Mitglieder sind der Souverän des Vereins und folgerichtig sollten Sie

  • sich selbst ein Bild von den derzeitigen Zuständen im Tierheim Süderstraße machen
  • sich einmischen und unbedingt bei Mitgliederversammlungen und Vorstandswahlen von Ihrem Stimmrecht Gebrauch machen.

Das sind wir Mitglieder den Tieren, den engagierten Ehrenamtlichen und den Mitarbeiter*innen schuldig!

Wenn Sie kein Mitglied des HTV sind

Sollten Sie für guten Tierschutz, aber noch kein Mitglied sein: Bitte helfen Sie den Tieren und Mitarbeitern, indem Sie dem HTV beitreten und unsere Bemühungen unterstützen!